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Wann ist ein Restwertangebot in einem eingeholten Schadensgutachten falsch?

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LG Bielefeld – Az.: 2 O 231/18 – Urteil vom 18.10.2019

Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die Klägerin 337,00 EUR nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 22,00 EUR seit dem 08.03.2018, aus 300,00 EUR seit dem 25.04.2018 und aus 15,00 EUR seit dem 24.10.2018 zu zahlen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Gerichtskosten tragen der Kläger zu 80%, die Klägerin zu 15% und die Beklagten als Gesamtschuldner zu 5%. Die außergerichtlichen Kosten der Klägerin tragen die Beklagten als Gesamtschuldner zu 25%. Die außergerichtlichen Kosten der Beklagten tragen der Kläger zu 80% und die Klägerin zu 15%. Im Übrigen findet eine Kostenerstattung nicht statt.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Parteien können die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des jeweils beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht die Gegenseite vor der Vollstreckung Sicherheit in dieser Höhe leistet.
Tatbestand
Die Parteien streiten um Ansprüche aufgrund eines Verkehrsunfalls, der sich am 15.12.2017 gegen 14:30 Uhr auf der G. Straße in J. ereignete.

Am Unfall beteiligt waren der in A. lebende Kläger als Fahrer seines Pkw VW Passat, amtliches Kennzeichen XXX, sowie die Beklagte zu 1) als Fahrerin ihres bei der Beklagten zu 2) haftpflichtversicherten Pkw Fiat Panda, amtliches Kennzeichen YYY. Im Unfallzeitpunkt befand sich die Klägerin auf dem Beifahrersitz neben dem Kläger. Die Beklagte zu 2) verursachte den Verkehrsunfall dadurch, dass sie beim Einfahren in einen Kreisverkehr den dort bereits befindlichen VW Passat übersah und mit dessen Seitenwand hinten rechts kollidierte. Durch den Aufprall wurde der VW Passat zudem gegen ein Straßenschild gestoßen, wodurch an seiner rechten vorderen Seite ein weiterer Schaden entstand. Der VW Passat konnte aufgrund der Beschädigungen nur noch mit Hilfe eines Abschleppfahrzeugs transportiert werden. Unstreitig haften die Beklagten den Klägern zu 100% für den diesen unfallbedingt entstandenen Schaden. Der Passat, der über die High-Line Ausstattung verfügte, wurde in ein Autohaus in J. abgeschleppt und dort durch einen Sachverständigen begutachtet (Gutachten Anlage K1, Anlagenband). Der Gutachter gab die Wiederbeschaffungsdauer mit 10 – 14 Tagen, den Wiederbeschaffungswert mit 8.400,00 EUR brutto und den Restwert mit 3.500,00 EUR an. Den Restwert ermittelte er durch Einholung von drei Angeboten aus J., N. und W.. Der Kläger verkaufte den VW Passat am 04.01.2018 für 3.500,00 EUR an das Autohaus U., welche[…]


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