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Parkplatzunfall – Haftung bei Auffahren auf ein im Fahrbahnbereich abgestelltes Fahrzeug

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LG Bonn – Az.: 1 O 244/18 – Urteil vom 27.12.2019

Die Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreites werden der Klägerin auferlegt.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund dieses Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagten vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110% des jeweils zu vollstreckenden Betrages leisten.
Tatbestand
Die Klägerin nimmt die Beklagten auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall in Anspruch, der sich am 02.05.2018 auf dem Parkplatz der Postfiliale H in ##### K ereignete.

Der Ehemann der Klägerin und Zeuge N ist Halter des Pkw Z $# mit dem amtlichen Kennzeichen $$ – && ###. Der Erwerb des Fahrzeuges wurde durch einen zwischen der Klägerin und der Z Bank geschlossenen Darlehensvertrag (Anlage 1 zur Replik = Bl.## d.A.) finanziert. Am Unfalltage fuhr der Zeuge N mit diesem Fahrzeug auf den Parkplatz der Postfiliale H. Im Bereich der Einfahrt befinden sich – aus der Fahrtrichtung des Zeugen N gesehen gegenüberliegend – Parktaschen für Mitarbeiter der Post, die durch abschließbare Bügel gesichert sind. Der Bügel wird vor dem Parken umgelegt und nach dem Parken wieder aufgerichtet und abgeschlossen. Eine dieser Parktaschen nutzte die Beklagte zu 1. am Unfalltag mit ihrem bei der Beklagten zu 2. haftpflichtversicherten Pkw W ### $$, amtliches Kennzeichen $$ – && ####. Die Beklagte zu 1. wollte nach Dienstschluss mit ihrem Pkw nach Hause fahren. Vor der von der Beklagten zu 1. genutzten Parkbox kam es gegen 16:40 Uhr zur Kollision der beiden Fahrzeuge (vgl. Lichtbildanlage zur Klageerwiderung = Bl.## – ## d.A.).

Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen (Anlage 1 zur Klageschrift = Bl.# d.A.). Die Beklagte zu 1. wurde von der Polizei als Unfallverursacherin eingestuft und mündlich verwarnt. Mit Schreiben vom 22.05.2018 (Bl.## – ## d.A.) ermächtigte die Z Bank die Klägerin dazu, die sich aus dem streitgegenständlichen Schadensfall ergebenden Ansprüche gegenüber der gegnerischen Versicherung im eigenen Namen geltend zu machen und einzuziehen.

Die Klägerin behauptet, sie sei Eigentümerin des von dem Zeugen N geführten Fahrzeuges. Der Zeuge N habe den Pkw Z $# in der Einfahrt zum Stillstand gebracht, um nach freien Parkplätzen zu schauen. Der Zeuge habe bemerkt, wie bei dem Pkw W der Beklagten zu 1., der vorwärts in der Parktasche gestanden habe, die Rückwärtslichter angegangen seien und die Beklagte zu 1. rückwärts leicht schräg[…]


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