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Wohnraummietvertragsanfechtung bei unzureichender Geschwindigkeit der Internetverbindung

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AG Pinneberg – Az.: 64 C 20/14 – Urteil vom 24.06.2014

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin € 2.368,10 nebst 5 Prozentpunkten Zinsen über dem Basiszinssatz seit dem 13. 11. 2013 sowie weitere vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von € 281,30 nebst 5 Prozentpunkten Zinsen über dem Basiszinssatz seit dem 4. 2. 2014 zu zahlen.

2. Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

3. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.
Tatbestand
Die Klägerin verlangt Zahlung einer Maklerprovision für die Vermittlung eines Wohnobjektes.

Symbolfoto:Von Den Rozhnovsky /Shutterstock.com

Die Klägerin steifte als Maklerin das Wohnobjekt … in … unter Hinweis auf ihre Provisionsforderungen im Internet ein. Am 8. 10. 2013 meldete sich die Beklagte bei der Klägerin und bat um einen Besichtigungstermin, welcher am 12. 10. 2013 stattfand. Mit Schreiben vom 14. 10. 2013 übersandte die Beklagte der Klägerin eine unterschriebene Selbstauskunft mit Maklervertrag zwecks Bewerbung um das beschriebene Wohnobjekt. Im Rahmen eines weiteren Besichtigungstermins am 31. 10. 2013 schlossen die Beklagte persönlich und die Vermieterin, vertreten durch deren Sohn … einen Mietvertrag über das Wohnobjekt. Der Mietvertrag wurde durch die Klägerin vermittelt. Mit Rechnung vom 31. 10. 2013 unter Fristsetzung bis zum 8. 11. 2013 forderte die Klägerin die Beklagte zur Zahlung der Maklerprovision in Höhe von € 2.368,10 auf. Die Beklagte erklärte mit Schreiben vom 12.11.2013 gegenüber der Vermieterin die Anfechtung des Mietvertrages und widersprach der Provisionsforderung der Klägerin unter Hin weis auf die erklärte Anfechtung.

Die Klägerin behauptet:

Sie habe zu keinem Zeitpunkt der Beklagten gegenüber erklärt, dass das Aufstellen eines Servers im vermittelten Wohnobjekt zwecks Betreibung eine Home-Offices möglich sei. Die Beklagte habe auch nicht erwähnt, dass dies für sie eine notwendige Voraussetzung zur Anmietung der Räumlichkeiten sei. Nur über die Möglichkeit einer Internetverbindung mittels LTE Funknetz sei mit dem Vertreter der Klägerin, dem Zeugen …gesprochen worden. Zusagen seien nicht gemacht wo[…]


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