Skip to content
Menu

Datenbank Urteile & Beiträge
Rechtsanwälte Kotz GbR

Nebelbedingt schlechte Sichtverhältnisse – Vorfahrtsberechtigung – Verkehrsunfall

Ganzen Artikel lesen auf: RA-Kotz.de

OLG Nürnberg, Az.: 1 U 1144/88, Urteil vom 28.10.1988

I. Auf die Berufung des Klägers wird das Endurteil des Landgerichts Amberg vom 19. Februar 1988 abgeändert.

II. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an den Kläger 46.941,50 DM nebst 7,75 % Zinsen hieraus vom 14. Dezember 1986 bis 31. Mai 1987 und 7,5 % Zinsen hieraus seit 1. Juni 1987 zu zahlen.

III. Im übrigen wird die Klage abgewiesen und die Berufung des Klägers zurückgewiesen.

IV. Die unselbständige Anschlußberufung der Beklagten zu 2) wird zurückgewiesen.

V. Bei Ziffer III und IV des Endurteils des Landgerichts Amberg vom 19. Februar 1988 hat es sein Bewenden.

VI. Von den Kosten des Rechtsstreits haben zu tragen:
1. Im ersten Rechtszug:
Der Kläger trägt 1/4, der Beklagte zu 1) und die Beklagte zu 2) tragen als Gesamtschuldner 3/4 der Gerichtskosten. Der Widerbeklagte zu 2) haftet dabei mit dem Kläger als Gesamtschuldner in Höhe von 2/100 mit.

Der Kläger trägt 1/4 der außergerichtlichen Kosten der Beklagten zu 1) und zu 2). Der Widerbeklagte zu 2) haftet dabei mit dem Kläger gegenüber dem Beklagten zu 1) als Gesamtschuldner in Höhe von 2/100 mit.

Die Beklagten zu 1) und zu 2) tragen als Gesamtschuldner 3/4 der außergerichtlichen Kosten des Klägers.

Der Beklagte zu 1) und Widerkläger trägt 1/2 der außergerichtlichen Kosten des Widerbeklagten zu 2).
2. Im zweiten Rechtszug:
Der Kläger trägt 3/10, die Beklagte zu 2) 7/10 der Gerichtskosten. Dabei haftet der Beklagte zu 1) in Höhe von 3/10 neben der Beklagten zu 2) als Gesamtschuldner mit.

Der Kläger trägt 1/2 der außergerichtlichen Kosten des Beklagten zu 1) und 3/10 der außergerichtlichen Kosten der Beklagten zu 2).

Die Beklagte zu 2) trägt 7/10 der außergerichtlichen Kosten des Klägers. Dabei haftet der Beklagte zu 1) in Höhe von 3/10 als Gesamtschuldner mit.

3. Im übrigen tragen die Parteien in beiden Rechtszügen ihre außergerichtlichen Kosten selbst.

VII. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

VIII. Der Wert der Beschwer des Klägers und des Beklagten zu 1) beträgt jeweils 15.647,17 DM, der der Beklagten zu 2) 34.043,91 DM.
Beschluß:
Der Streitwert des Berufungsverfahren wird auf 49.691,07 DM (31.294,33 DM – Berufung des Klägers – und 18.396,74 DM – unselbständige Anschlußberufung der Beklagten zu 2)) festgesetzt.

Von der Darstellung des Tatbestandes wird gemäß § 543 Abs. 1 ZPO abgesehen.
Gründe
I.


Können wir Ihnen helfen? Kontaktieren Sie uns!

Stellen Sie hier Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an: 02732 791079

ANFRAGE FORMULAR (V1)

Art der Anfrage

Bitte wählen Sie zunächst die Art Ihrer Anfrage, damit wir Ihnen so schnell und kompetent wie möglich weiterhelfen können.
(*) Bitte beachten, dass eine Beratung und eine qualifizierte Rechtsauskunft leider nur kostenpflichtig erfolgen kann. Wir informieren Sie vorab über anfallende Kosten, selbstverständlich können Sie das Angebot vor einer Beratung kostenfrei zurückweisen.
Wird gesendet

Ebenfalls interessante Urteile und Beiträge

Rechtsgebiete

Monatsarchiv