Nach § 548 Abs. 1 Satz 1, 2 BGB beginnt die 6monatige Verjährungsfrist der Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache in dem Zeitpunkt, in dem er die Sache zurückerhält. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs setzt die Rückgabe im Sinne dieser Vorschrift grundsätzlich eine Änderung der Besitzverhältnisse zugunsten des Vermieters voraus, weil er erst durch die unmittelbare Sachherrschaft in die Lage versetzt wird, sich ungestört ein umfassendes Bild von etwaigen Veränderungen oder Verschlechterungen der Sache zu machen. Die Beendigung des Mietverhältnisses ist hingegen nicht Voraussetzung für den Beginn der kurzen Verjährung. Der Vermieter ist auch nicht dazu verpflichtet, die Mietsache jederzeit – sozusagen „auf Zuruf“ – zurückzunehmen (BGH, Urteil vom 12.10.2011, Az: VIII ZR 8/11).[…]
Ganzen Artikel lesen auf: Verkehrsunfallsiegen.de Ein Parkplatzrempler in K. hat ein juristisches Nachspiel: Ein Autofahrer klagt auf die volle Erstattung seiner Reparaturkosten, obwohl er sein Fahrzeug nach dem Unfall schnell wieder instand gesetzt hat. Das Landgericht Kempten wies die Klage ab, da der Kläger die sogenannte Sechsmonatsfrist – eine wichtige Voraussetzung für die volle Kostenübernahme […]